Salzhydrolyse - der natürliche Chlorersatz

Ein angenehmeres Gefühl

«Die Wasserqualität ist bei einem Pool natürlich ein grosses Thema. Mittlerweile gibt es, ausser bei reinen Edelstahlpools und in öffentlichen Bädern, wo dies mit Vorschriften zu tun hat, keinen Grund mehr Chlor einzusetzen», erklärt Ueli Achermann, Geschäftsinhaber der Vita Bad AG. Der Kostenaufwand einer Salzanlage ist identisch mit der Chlorlösung, der Unterhalt jedoch einiges geringer.

Das Schwimmerlebnis ist für viele Vita Bad-Kundeninnen und Kunden immer wieder verblüffend. Das Wasser fühle sich weicher, angenehmer an und sie bräuchten anschliessend keine Bodylotion mehr. Die Haut sei generell gesünder. Das Problem roter Augen beim Baden verschwinde fast ganz.

Der Grund dafür liegt in der geringen Salzkonzentration bei der Hydrolyse. Zum Vergleich: im Mittelmeer gibt es 3.5 % Salzanteil, unsere Tränenflüssigkeit enthält 0.9 % und das Poolwasser mit einer Salzanlage verfügt lediglich über 0.3 %. «Das nimmt man kaum mehr wahr,» so Ueli Achermann, «deshalb verbauen wir fast ausschliesslich nur noch vollautomatische Wasseraufbereitungsanlagen auf Salzbasis. Das System ist mittlerweile weiterentwickelt worden, sodass es sich mittels App steuern lässt.»

Das hat den Vorteil, dass die Vita Bad ebenfalls Zugriff auf die Steuerung hat und die Wasserwerte im Pool so überwachen kann. «Wir nehmen Kontakt mit den Kunden auf, wenn wir sehen, dass ein Wert nicht korrekt ist.»

Verwendet wird entweder Regeneriersalz, welches viele von heimischen Entkalkungsanlagen kennen oder Meersalz. Gegenüber einer Chloranlage spart man rund 1000 Franken pro Jahr im Unterhalt.

Fazit

Salzanlagen kosten gleich viel wie Chloranlagen, sind aber viel günstiger im Unterhalt und bieten eine einfache, chemiefreie und damit natürliche Lösung für private Pools.

Vorteile sowohl für den Geldbeutel, die Umwelt, die eigene Gesundheit und für ein angenehmes Badegefühl. Viele gute Gründe für Poolbesitzer auf Salz zu setzen.